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Der Fokus aber wird auf der Frage liegen: Was können wir von Märchen und Mythen heute noch über unser aller Wurzeln erfahren, über die vor-indogermanische Zeit in Europa? Zum Beispiel aus dem Märchen Frau Holle? Welche Spuren über diese Jahrhunderttausende ohne Schwerter und der Herrschaft Einzelner über viele finden sich hier oder in der einzig überlebenden Sprache Europas aus jener Zeit, dem Baskischen? Wo lagen steinzeitliche Siedlungen, was erzählen sie uns?

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Updated: 29.10.2011

Paetow: Frau Holle

Untertitel: Volksmärchen und Sagen
Autor: Karl Paetow
© 1986 Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum
Taschenbuch, 144 S., mit zahlreichen s/w-Abbildungen
€ 6,95
***** (5 von 5 Sternen)

Der Sagen- und Märchenexperte Paetow hat hier einen Großteil der bekannten Sagen und Märchen rund um Frau Holle zusammengestellt. Umschlagtext: „Frau Holle, auch Berchta, Frau Gode, Frau Herke und anders genannt, ist als unsere bedeutendste volksmythologische Gestalt in Sagen, Märchen und Brauchtümern überliefert. Als Vertreterin des Mutterrechts wacht sie über häusliche Ordnung und Liebestreue. Bekannt ist Frau Holle vor allem aus dem Märchen der Brüder Grimm, es rankt sich um sie aber auch ein üppiger Sagenkranz, dessen Heimat der Meißner ist, der „König der hessischen Berge“. (....Hier) können wir Frau Holle in vielerlei Gestalt begegnen, als „weißer Frau“ oder als „spinnegrauem Mütterlein“, das in hohlen Baumstrunk sitzt, um nur zwei zu nennen." Schade nur, dass Paetow im Nachwort zwar die mutterrechtlichen Verhältnisse der Vorzeit erwähnt, sich aber sonst fast ausschließlich auf patriarchalische Germanen und das nicht minder patriarchalische Atharvaveda der Hinduisten bezieht.

Zum Bestellen können Sie auf folgenden Link klicken:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3880423318/holleland-21

Erstellt am 20.1.2012

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