Märchenorte: Holnis

Holnis - Die Halbinsel Nis Puks

Landeck, Steine-Gräber-Kultplätze***** (5 von 5 Sternen)

Nordöstlich von Flens- und Glücksburg erstreckt sich die Halbinsel Holnis. Große Teile von ihr stehen unter Naturschutz, auf wenigen hundert Hektarn kann man alle Landschaften Schleswig-Holsteins auf einmal bewundern. Hier haben die Eiszeitengletscher gehobelt und geschliffen, das noch relativ salzhaltige, klare Wasser der Förde trifft auf Steilküsten und freundliche Sandstrände, Moore wechseln mit Laubwäldern und Seen ab, und die Felder sind von Hecken, den sogenannten "Knicks", umsäumt, mit seltenen Brombeerarten und Schlehen. 130 verschiedene Vogelarten werden hier gezählt, schwarze Schwäne, Graugänse, Lachmöwen und viele andere. Zwei Seeleute, ein deutscher und ein dänischer, haben es nicht geschafft und sind an der Küste begraben, der dänische wegen Krieges und der deutsche wegen Cholera. In der Nähe der Holnisspitze liegt das wirklich alte Alte Fährhaus, in dem Kinder das Eis "NIS PUK" und Erwachsene einen schönen Blick auf die Förde genießen. Theodor Fontane ist auf dem Schiff dran vorbeigefahren und hat tatsächlich einen Satz über das Fährhaus verloren, worauf man so stolz ist, dass man selbigen Satz auf einem Schild verewigt hat. Direkt nördlich an Glücksburg grenzt das Friedeholz, von den Einheimischen ZAUBERWALD genannt.

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